| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Aug | Okt » | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | |||
- Allgemein (2)
- Apache (2)
- Blender (1)
- Cups, Druck (1)
- Eclipse für PHP-Projekte (7)
- Erfahrungsberichte (68)
- Firewall Netfilter Iptables (1)
- Hardware, Treiber (13)
- Impressum (1)
- KDE (41)
- Kontact - Kmail (11)
- LAMP / Webentwicklung (28)
- LibreOffice, OpenOffice (8)
- Linux 3D Desktop (8)
- MySQL (1)
- Netzwerk (8)
- Open Source (1)
- Open-Xchange (11)
- Open-Xchange 5 (9)
- Open-Xchange 6 (2)
- Opensuse 12.1 (2)
- Postfix, Cyrus, Kmail (7)
- Sound (8)
- Verschlüsselung (Mail, SSH) (4)
- VMware Workstation (12)
- Web - Browser und Co. (11)
- Xen und KVM (2)
- 4.2.2012: Kmail 4.8 - Suchfunktionalität weiterhin im Eimer
- 4.2.2012: Update KDE 4.8 - Nepomuks hohe CPU-Last
- 8.1.2012: Opensuse 12.1 - Erfahrungen mit einer Neuinstallation
- 3.1.2012: Opensuse 11.4 / 12.1 - Problem mit ssh -X
- 28.11.2011: Cyrus IMAP unter Opensuse auf die Schnelle
- 5.11.2011: Kontact 4.7 und OX 6 unter Opensuse 11.4 - Teil II
- 29.10.2011: Kann man KDE professionell nutzen ?
- 21.10.2011: Libreoffice 3.4, Scrollbar-Fehler, KDE 4.7
- 23.8.2011: Opensuse 11.4, samba, apparmor-Problem
- 21.8.2011: Kontact 4.7 und OX 6 unter Opensuse 11.4 - Teil I
homepages
- Februar 2012
- Januar 2012
- November 2011
- Oktober 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- Februar 2008
- Oktober 2007
- September 2007
- Juli 2007
KDE Power Management - so bitte nicht ….
Es gibt Dinge, da enden das Verständnis und die Nachvollziehbarkeit. Und man fragt sich, wie der Open Source Betrieb inzwischen eigentlich funktioniert.
Offenbar immer mehr nach dem Motto: Der User ist zu doof …. und deshalb nehmen wir ihm nützliche Dinge weg, weil einige Leute ihre Vorurteile und ihren Einfluss geltend machen.
Bis KDE 4.4 gab es ein nettes ansprechendes Feature in den KDE Systemeinstellungen - nämlich eine hinreichend umfassende Möglichkeit, sich Profile für das “power management” (hier CPU governor) zusammenzuklicken. Eigentlich genau das, was man sich als Normal-User, aber auch als Entwickler so wünscht, wenn man auf einem Desktop oder Laptop unter wechselnden Bedingungen arbeitet und nicht jede Einstellung zum “power management” über die Konsole eingeben will. Eine runde und wie ich finde auch durchdachte Sache rund um HAL und power-devil …
Aber H. mag das nicht … und H. findet anscheinend, dass die Anwender zu blöd sind, die Folgen ihres Tuns abzuschätzen. Also dringt H. darauf, dass ein halbwegs komfortables Tool zur Einstellung des CPU-Frequenzverhaltens und andere Schrauben für das Energieverhalten eines Systems aus KDE entfernt wird. H. weiss: Das ist nix für eine GUI, denn der GUI-Benutzer ist einfach zu dumm. Und weil H. die KDE-Anwender und moderne CPUs kennt, weiss er auch, dass solche Features zu 99,8% überflüssig ist. So ein Laptop weiss schon, wann er sich drosseln muss ….und überhaupt die Energieveschwendung ….und die Wunder einer effizienten “On Demand” Welt ….
Anstatt aber etwas tun, um den “Dummen” die Folgen ihres Handelns z.B. in Hilfetexten oder an Beispielen in der GUI zu erläutern - nein, da nehmen wir ihnen die Möglichkeit was einzustellen lieber gleich ganz weg. Per Patch - und schon sind bewährte Einstellmöglichkeiten, die der User aber sicher ganz falsch verwenden wird, in KDE 4.5 nicht mehr drin. Am besten wäre es allerdings, auch noch die Einstellmöglichkeiten an der Konsole - sprich die “solid-powermanagement”-Optionen zu beschneiden ….. Blöd irgendwie nur, dass das im Patch beabsichtigte reine On/Off-Schalten von Energiespar-Einstellungen für die CPU-Frequenz auch nicht so recht funktioniert ….
An was erinnert mich diese Art der “Argumentation” doch noch? Wie hies doch gleich das System mit der GUI, bei der der User so wenig wie möglich mit Nachdenken belastet werden soll ? Wollte man mit Linux nicht weg von einer solchen Politik?
Die Phantasie von H. reicht offenbar nicht so weit, dass er sich vorstellen kann, dass es KDE-Nutzer gibt, die grafische Oberflächen nicht nur zum Üben von Openoffice auf einem Laptop einsetzen. Dass man z.B. bei Bedarf (und bequem) ein bestimmtes Power-Management-Profile aktivieren möchte, wenn mehrere VMware Workstations auf einer Linux-Workstation zeitweise mit konstanter Frequenz auf unterschiedlichen CPU-Cores laufen sollen und müssen - sowas kommt in in der Welt von H. nicht vor. Und dass man manchmal die Frequenz konstant auf das niedrigst mögliche Niveau setzen will, um die Performance von Programmen für solche Verhältnisse zu testen - neh’ das braucht es in der on demand Welt nicht. Und dass es einen Bedarf für Powermanagement-Profile bei Anwendern mit älteren Laptops geben mag, die sich nicht alle 2 Jahre ein neues Gerät leisten können? Egal …. Und dass man bei manchen Laptops gezielt die niedrigste CPU-Frequenz einstellen mag, weil sonst die Lüfter unter Linux und KDE laufend anspringen? Egal ….
Und selbst wenn - der typische Linux- und KDE-User kann die Folgen seines Klickens auf all die schönen bunten Features auf dem KDE-Schirm ja eh’ nicht einschätzen ….
Hinweisen wollte ich die anderen dummen 0,02% KDE-Mitbenutzer, die die früheren Möglichkeiten zum Einstellen von Powermanagement-Profilen eventuell doch vermissen, noch auf die Möglichkeit von
solid-powermanagement query cpufreq
und
solid-powermanagement set cpufreq <value>
Ich meine für die Zeit, bis H. auch das zum Wohle der Anwender, im Sinne des Fortschritts und einer heilen “on demand” Welt eliminiert hat.
Bliebe noch die Diskussion um die Zukunft von HAL - aber auch in einer Zukunft ohne HAL sollte die Frage, ob und warum man dem User Kontroll-Möglichkeiten entzieht, vielleicht in einem anderen Stil diskutiert und evtl. auch über andere Verfahren zur Entscheidung gebracht werden.
Links
http://forum.kde.org/viewtopic.php?f=22&t=88774&p=167797#p167797
http://kubuntuforums.net/forums/index.php?topic=3113359.0
http://osdir.com/ml/kde-devel/2010-03/msg00055.html
http://dot.kde.org/2007/04/24/road-kde-4-solid-brings-hardware-configuration-and-control-kde?page=1
http://wiki.ubuntuusers.de/Solid
http://en.wikipedia.org/wiki/Solid_%28KDE%29
https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=550486
http://forum.kde.org/viewtopic.php?f=66&t=31708
Antwort schreiben
Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.