Opensuse Leap 42.2, Android, KDE, Dolphin – Dateitransfer mit MTP – Probleme und mögliche Ursachen

Vor einiger Zeit habe ich auf einigen Geräten ein Upgrade auf Leap 42.2 vorgenommen. Das lief alles ganz OK. Nun wollte ich von einem der betroffenen Laptops Dateien auf ein Smartphone übertragen. Dabei stolperte ich bei Einsatz von "MTP" und dem zugehörigen kio-Slave "kio_mtp" unter KDE in ähnliche Probleme, wie sie unter den folgenden Links beschrieben sind:

http://linux-club.de/forum/viewtopic.php?t=121313
https://forums.opensuse.org/showthread.php/526021-Erneute-Probleme-beim-Zugriff-auf-Android-Smartphone-via-MTP
https://forums.oneplus.net/threads/zugriff-auf-daten-ueber-computer.598702/

Ich weiß nicht, ob meine Problem die gleichen Ursachen hatten, wie bei meinen Leidensgenossen - aber die nachfolgenden Punkte sind jedenfalls der Beachtung wert.

Typischer fehlerhafter Verlauf beim Einsatz von "mtp" unter KDE

Fehler 1: Zugriff auf das erkannte Smartphone führt zu keiner Verzeichnisanzeige unter Dolphin

Man schließt das Smartphone an; es kommt zuerst eine Freigabeaufforderung auf dem Smartphone. Danach öffnet man Dolphin - und dann kommt da erneut eine Warnhinweis, dass man das Smartphone freigeben/entsperren müsse; tatsächlich erscheint am Phone eine neue Aufforderung. Die bestätigt man und schließt danach das Popup in Dolphin. Anschließend lädt und lädt Dolphin den Ordnerinhalt angeblich - es passiert aber weiter nichts und zur Anzeige der Speichermedien des Smartphones und deren Inhalte kommt es nie.

Fehler 2: Dolphin kann aus dem Gerätemanager heraus nicht gestartet werden

Ein weiterer ärgerlicher Punkt war in meinem Fall der, dass unter der Geräteüberwachung zwar Dolphin-Icons als Optionen für "Aktionen" angezeigt wurden; ein Klick darauf führte aber jedesmal zu einer Fehlermeldung, die man wegklicken muss. Dolphin öffnet sich dann aber nicht.

Ein solches Verhalten macht einen wahnsinnig; im besonderen, wenn man unter Zeitdruck steht und man weiß, dass früher alles schon mal funktioniert hat. In meinem Fall halfen mir "kde-connect" und die zugehörige App auf dem Smartphone aus der unmittelbaren Patsche heraus, weil beide Geräte (Laptop, Smartphone) sich zufällig im selben WLAN befanden. In unserer Firma gibt es aber Geräte, die aus Sicherheitsgründen in anderen WLAN-Netzen als die Smartphones hängen. Da hilft KDE-Connect nichts. Nun kann man auf SSH-/FTPS-Verbindungen ausweichen. MTP wäre aber doch so einfach ... warum sollte das unter Leap nicht gehen?

Ein paar Experimente

Ich habe dann in meinem Ärger ein wenig rumexperimentiert. Als erster Schritt zur Analyse hilft in einem solchen Fall oft, das Ganze mal mit einem frisch angelegten User oder als User "root" auszuprobieren; Letzteres, um evtl. Rechteprobleme festzustellen.

In meinem Fall reichte schon der erste Schritt: Mit frisch angelegten UserIDs gab es kein größeres Problem mit MTP und einer USB-Kabelverbindung zu unseren verschiedenen Smartphones (LG 2, Samsung Note, Samsung 6). Da lief alles wie erwartet: Anschließen des USB-Kabels an die Linux Workstation, Dolphin öffnen, Android Phone wählen, auf dem Phone die angeforderte MTP-Verbindung freigeben, kurz warten, in Dolphin mit F5 die Ansicht aktualisieren und schließlich durch die Datenträger des Smartphones browsen und Dateien zwischen den Geräten hin und her kopieren.

Workaround
Das brachte mich zu einem ersten Workaround, den ich hier aufliste, weil er vielleicht beim einen oder anderen auch helfen mag. Auf die tatsächlichen Ursachen der Fehler in meiner Konfiguration gehe ich weiter unten ein.

Man lösche - soweit vorhanden - die Dateien "~/.config/dolphinrc", "~/.kde4/share/config/dolphinrc" und das Verzeichnis "~/.local/share/dolphin". Danach funktionierte folgender Workaround relativ zuverlässig:

  • Schritt 1: Anschluss des Smartphone per USB-Kabel an das OS Leap 42.2-Gerät.
  • Schritt 2: I.d.R. kommt keine Freigabeaufforderung auf dem Handy - falls doch: bestätigen.
  • Schritt 3: Geräteüberwachung im Systemtray (Systembereich der Kontrollleiste) öffnen.
  • Schritt 4: Optionen für Android-Gerät anzeigen lassen und auf erstes Dolphin-Symbol klicken.
  • Schritt 5: Fehlermeldung wegklicken und ggf. auftauchende Freigabeaufforderung auf dem Handy positiv beantworten.
  • Schritt 6: Erneut Geräteüberwachung öffnen.
  • Schritt 7: Diesmal auf das 2-te Dolphin-Symbol klicken.
  • Schritt 8: Erneut Fehlermeldung wegdrücken und ggf. Freigabeaufforderung auf dem Handy bestätigen.
  • Schritt 9: Dolphin unabhängig auf dem Desktop öffnen => dort das unter "Geräte" angezeigte > Android-Phone anklicken.
  • Schritt 10: Es werden die auf dem Smartphone verfügbaren Speicherbereiche (Standard "Phone" und (SD-) "Card" angezeigt.

Bei mir tauchte entweder bei Schritt 5 oder bei Schritt 6 eine Freigabeaufforderung auf. Nicht aber zweimal. Die oben beschriebene Schrittfolge ist die einzige, die bei mir zuverlässige Ergebnisse vor den weiter unten geschilderten Maßnahmen produzierte. Der Workaround beseitigte jedoch nicht das Problem des Fehlers beim Klick auf die Dolphin-Symbole in der Geräteüberwachung.

Dieser Zustand ist aus meiner Sicht absurd. Offenbar funktioniert die MTP-Verbindung im Prinzip - aber irgendetwas in der initialen Dialogführung zwischen kio_mtp, Dolphin und dem Android-Phone stimmte einfach nicht.

Lösung 1: Amarok's MTP-Modul muss abgeschaltet werden!

Ich stelle auf einigen meienr Geräten entweder Amarok und Clementine beim KDE-Start zur Verfügung. Sowohl auf dem Laptop als auch auf der Workstation waren nach dem Start von KDE Amarok aktiv. (Auf er Arbeitstation übrigens, weil ich mich gerade mal wieder mit Pulseaudiio herunmschlage. Dazu mehr in einem kommenden Beitrag.)

Es hat mich eine Weile gekostet herauszufinden, dass Amarok standardmäßig das Modul "MTP-Sammlung" aktiviert. Nun stammt Amarok aus KDE4-Zeiten. Das Modul ist offenbar nicht mehr mit der aktuellen KDE5-Umgebung kompatibel oder interferiert in unzulässigerweise mit über "udev" festgelegten Reaktionen auf MTP-Ereignisse.

Also unbedingt im Dialog "Amarok >> Einstellungen >> Amarok Einrichten >> Module" das Modul "MTP-Sammlung" deaktivieren !

Dass dieses Modul wirklich Ungutes tut, kann man dadurch ausprobieren, dass man bei aktiver MTP-Verbindung das Modul mal wieder aktiviert! Viel Glück ...

Lösung 2: KDE-Einstellung unter Standardanwendungen überprüfen

Mein zweiter Fehler hatte damit zu tun, dass ich irgendwann mal "PCManFM" als Dateimanager installiert hatte. Der hatte sich dann selbst in den KDE-Einstellungen als primärer Manager für die Dateiverwaltung hinterlegt. Das funktioniert aber nicht mit der KDE-Geräteüberwachung. Also unter
"systemsettings5 >> Anwendungen >> Standardanwendungen >> Dateiverwaltung" Dolphin als Standard-Dateimanager festlegen.

Schließe ich nun eines unseres Android Smartphones an die Linux-Geräte an, auf denen das erlaubt ist, so funktioniert MTP wieder schnell und flüssig - egal ob an einem USB2.0 oder 3.0-Anschluss.

Fazit

Plugins oder Module von Applikationen, die MTP-Ereignisse erkennen und auf die dahinter liegenden Geräte zugreifen wollen, kommen als potentielle Ursachen von Problemen mit MTP-Verbindungen unter KDE und Dolphin in Frage. Unter Opensuse Leap 42.2 gilt das auf jeden Fall für das MTP-Modul von Amarok. Es ist aber gut vorstellbar, dass auch andere Anwendungen ähnliche Probleme, wie oben diskutiert, zeitigen können. In Frage kommen vor allem Multimedia-Anwendungen. Der KDE-User sollte hierauf eine Auge haben und nach der Installation solcher Anwendungen Tests zu MTP-Verbindungen durchführen.

Viel Spaß weiterhin mit Dateitransfers zu Smartphones - macht das aber bitte nur auf Geräten, auf denen die impliziten Sicherheitsrisiken einer Smartphone-Anbindung kontrollierbar sind, und nur für User mit minimalen Rechten ...

KVM, video QXL und video virtio Treiber – Video-Auflösung des Gnome-Desktops eines Debian 8-Gastystems einstellen

Das Gespann KVM/Qemu ist großartig und aus meinem Linux-Leben nicht mehr wegzudenken. Vorgestern habe ich ein "Debian 8"-Gast-System für Testzwecke auf einem KVM-Host aufgesetzt, der unter "Opensuse Leap 42.2" betrieben wird. Dabei fiel mir auf, dass bzgl. des Punktes "Video" (-System) während der Konfiguration der virtuellen Maschine mittels "virt-manager" nun neben dem guten und vertrauten qxl auch eine "virtio"-Komponente zur Auswahl bereitsteht. Beide Varianten verkörpern unterschiedliche "Treiber" mit denen das Gastsystem eine virtuelle Grafikkarte ansprechen kann. Als Kommunikationsprotokoll für den Transport der Grafikinformation zum Host setze ich typischerweise Spice ein.

Mir stellte sich dann die Frage, wie man eigentlich als User die Auflösung bestimmen kann, mit der das Spice-Fenster für den Gast-Desktop (hier: Gnome 3) unter dem X-Window-System des Hosts (hier: unter KDE-Plasma5) dargestellt wird. Das ist vor allem für den Fall des "virtio"-Treiber interessant. Da der Hypervisor hier wohl direkt über die Hostsystem-Treiber auf die Grafikkarte des Hostes (bzw. Speicheradressen der Graka) zugreift, war es für mich unklar, was ich an Einstellmöglichkeiten erwarten darf. Die Maximalauflösung des Hauptschirms am Host? Eine Liste von verschiedenen Auflösungen unterhalb einer Maximalauflösung?

Voraussetzung

Auf meinem Test-Host betreibe ich 3 Schirme im "xinerama"-Verbund an einer Nvidia-Grafikkarte (GTX 960; proprietärer Treiber der Version 375). Ich möchte natürlich das KVM-Fenster (genauer das Spice-Fenster) für den Gast nicht mit der Maximalauflösung des xinerama-Verbunds (7040x1440 Pixel) betreiben. Umso wichtiger ist für den User also eine angemessene, einfache Einstellmöglichkeiten im Gast-System selbst, die sich dann auf die Darstellung des Gast-Fensters auf dem Host niederschlagen soll.

Unterschiede in den Einstellmöglichkeiten beim Einsatz von QXL und virtio

Installiert man einen KVM-Gast unter "virt-manager" und kümmert sich nicht weiter um die Konsolen-Auflösung, so richtet geht libvirt von einer Standardauflösung von 800x600x16 für die Darstellung der GUI des Gast-Systems unter dem Spice-Protokoll aus. Diese Auflösung schlägt dann typischerweise auch auf einen Gnome- oder KDE-Desktop des Gastes durch. Entsprechend klein ist dann anfänglich auch das Spice-Display-Fenster auf dem Host.

Nun wird man als Standarduser versuchen, diese Auflösung im Gastsystem über die Einstellmöglichkeiten des jeweiligen Gast-Desktop-Systems (Gnome's "gnome-control-center" bzw. KDE's "systemsettings5") zu verändern.

Hat man man als Video-Einheit, also die virtuelle Graka, des Gastsystems qxl gewählt, so kann man unter der Gnome- oder KDE-GUI des Gastes die Auflösung des Desktops tatsächlich dynamisch - d.h. im laufenden Betrieb - abändern.

Entscheidet man sich bei der Konfiguration des Gastes allerdings für "virtio" als Video-System, so erleidet man unter Debian 8 Schiffbruch: Die Einstellmöglichkeit beschränkt sich dann genau auf die bereits vorgegebene Größe von 800x600.

Ich bespreche die Standard-Einstellmöglichkeiten nachfolgend zunächst für QXL, den Gnome-Desktop und auch für TTYs; anschließend gehe ich auch kurz auf eine Einstellmöglichkeit für "virtio" ein. Weitergehende Einstellmöglichkeiten - wie etwa über "xrandr" werde ich auf Wunsch eines Lesers in einem späteren Artikel aufgreifen.

Gnome-Desktop-Auflösung des Gastes unter qxl setzen

Das nachfolgende Bild zeigt den Gnome 3 Desktop eines Debian-8-Gastes mit "qxl" in einer Auflösung von 1920x1080x32 auf einem KDE-Schirm des SuSE-KVM-Hostes mit einer 2560x1440x32-Auflösung.

Die Auflösung des Gnome-Desktops eines KVM-Gastsystems kann man (zumindest im Falle von QXL) sehr einfach über die "Gnome-Einstellungen=>Monitore" festlegen.

Das mögliche Auflösungsspektrum wird dabei offenbar nur durch die Auflösung der aktuellen Host-Schirme begrenzt. De facto bietet mir das System in meinem Fall Auflösungen bis zu 4K an. Diese Einstellungen beziehen sich aber nur auf den Desktop des Gastes - nicht jedoch dessen Konsolen-TTYs !

Hinweis: Hat man einen KVM-Gast mit KDE-Plasma5 so verwendet man "systemsettings5 &" und dort den Punkt "Anzeige und Monitor", um die KDE-Auflösung festzulegen.

Das Tolle ist: Man kann unter QXL/Spice auch bei den gezeigten hohen Auflösungen wirklich flüssig arbeiten! Auch mit transparenten Fenstern! Da ist in den letzten Jahren ganze Arbeit geleistet worden. Vielen Dank an die Entwickler! (Vor allem wohl bei Red Hat.)

Auflösung der Debian8-Gast-TTYs setzen

Das "virt-manager"-Unterfenster zur Anzeige eines Gastes über Spice bietet einem dankenswerterweise einen Menüpunkt "Send Key" an, mit dessen Hilfe man Steuersequenzen wie Ctrl-Alt-F1 auch an den KVM-Gast schicken kann. So gelangt man dann u.a zu den Gast-Konsolen-TTYs "tty1" bis tty6. Um deren Auflösung von 800x600 auf vernünftige Werte abzuändern, muss der Framebuffer-Support des Hypervisors beeinflusst werden. Dies ist unter Debian 8 über Grub-Einstellungen möglich.

Hierzu editiert man mit Root-Rechten die Datei "/etc/default/grub" bzgl. zweier Zeilen (eine davon ist auszukommentieren):

GRUB_GFXMODE=1920x1080x32
GRUB_GFXPAYLOAD_LINUX=keep

Natürlich kann man auch eine andere definierte Standard-Auflösung als die für meinen Fall angegebene wählen.

Danach ist nach einem unten angegebenen Link nur noch das Absetzen eines "update-grub" (erfordert Root-Rechte) nötig. Und tatsächlich: Nach einem Reboot wiesen meine TTYs die gewünschte Konsolenauflösung auf.

Was kann man bei einem Wechsel von QXL zu "virtio" tun?

Wie gesagt, bietet die unter Opensuse Leap 42.2 verfügbare KVM-Implementierung die Möglichkeit an, für das Video-Device eines KVM-Gastes "virtio" statt QXL (oder weit weniger leistungsfähigen Treibern) zu wählen.

Welche Folgen hat ein Wechsel zu dieser Darstellungsart, bei der direkt auf die Host-HW zugegriffen wird?
Auf meinem System bislang keinerlei offenkundig negativen. Das Zeichnen der einzelnen Gnome-Fenster auf dem Gastdesktop geht bei sehr schnellen Bewegungen dieser Fenster über die Fläche des Gastdesktops gefühlt noch etwas flüssiger als beim Einsatz von QXL. Das ganze grafische Verhalten des Gastes im "virt-manager"-Fenster ist danach so gut, dass man auch bei höchster Auflösung von der 2D-Grafik her praktisch keinen Unterschied zur Arbeit auf einem nativen System mehr merkt. Das ist wirklich beeindruckend gut!

Einen Wehrmutstropfen muss man als Standard-User unter Debian 8 (mit Kernel 3.16) aber dennoch hinnehmen:

Unter den "Gnome-Einstellungen=>Monitore" lässt sich die Auflösung nicht mehr dynamisch wie im Fall von QXL ändern. Für das Einblenden des grafischen Gast-Outputs in den Speicherbereich der realen Graka zählt unter Debian 8 offenbar allein die Auflösung, die man wie oben beschrieben für die Unterstützung des virtuellen Gast-Framebuffers durch den Hypervisor eingestellt hat.

Immerhin steht einem dadurch aber eine Einstellmöglichkeit zur Verfügung - wenn auch keine dynamische! Damit kann ich aber gut leben; wenn ich jemals eine dynamische Änderung des Gnome-Desktops eines KVM-Gastes brauchen sollte, verwende ich halt "qxl".

Nachtrag, 29.06.2017:
Faktisch gilt die obige festgestellte Einschränkung für Debian 8 nur für Kernel 3.X. Mindestens ab Kernel 4.9 bietet der virtio-Treiber eine ganze Liste an Auflösungen an, aus denen man wählen kann. Siehe hierzu den Artikel

KVM, video virtio, Debian 8 guest, host with Intel HD 4000 – install a 4.9 kernel on the guest for optimal 2D graphics performance!

Nachtrag, 03.07.2017:
Ein User hat mich angeschrieben und zu Recht angemerkt, dass die im Gastsystem angebotenen Auflösungen unter "qxl" nicht immer an die Maximal-Auflösung der Schirme des Hosts heranreichen. Auf die Frage, was man dann tun kann, gehe ich gerne in einem weiteren Artikel ein. Sobald ich Zeit finde, den zu schreiben ... Den entsprechenden Link werde ich dann hier nachtragen. Der Schlüssel liegt dabei vor allem in der Nutzung von "xrandr". Bei der Gelegenheit gehe ich dann auch kurz auf das Thema von mehreren "virtuellen" Monitoren unter qxl ein.

Skalierung des Fensterinhaltes

Hingewiesen sei auch darauf, dass sich die Darstellung das gesamte Fenster zur Darstellung des KVM/Qemu-Gastes, das man vom virt-manager aus geöffnet hat, bei entsprechender Einstellung unter dem Menüpunkt "View" dynamisch skalieren lässt.

Auch das geht sehr flüssig und verzögerungsfrei!

Viel Freude weiterhin mit Linux und KVM/Qemu!

Links

https://superuser.com/questions/598374/how-to-change-the-resolution-of-the-bash-for-a-debian-vm

Linux – Dell U2515H – questions regarding KDE adjustments and older graphics cards

Some months ago I wrote 2 blog articles about the use of (multiple) DELL U2515H screens on a Nvidia GTX750 TI graphics card on a Linux system.

Linux – Nvidia GTX 750 TI – Parallelbetrieb von 2 Dell U2515H mit 2560×1440 plus einem 1920×1200 Schirm
Linux – Nvidia GTX 750 TI – Dell U2515H – HDMI – 2560×1440 Pixel

Last week a reader, who had found these blog articles, asked me the following:

I am currently using a Dell U2412m with 1920x1200 resolution but I am planning to upgrade to a 2560x1440 and thought about the U2515H but I am a bit worried about how Plasma shows on such a high dpi panel. Do you have any issue with interface elements which are showed too small and are not tuneable?

Second thing I am a bit worried of my GTS 450 performance but I will upgrade my video card after the new nVidia series is launched.

I found these questions interesting and present my answers in form of this blog contribution.

Warning statement regarding older graphics cards

Before I get to the question regarding KDE and a high resolution screen as the DELL U2515H I want to make a warning statement:

The graphics card you want to use together with a Dell U2515H and the graphics card drivers MUST support high resolution HDMI (vers. 1.4, 2.0) or display port connections. Reason: The Dell U2515 does NOT provide any DVI connections!

Do not underestimate this topic for older graphics cards! Actually, I had very bad experiences in the past with a GTX 460 which provides a mini HDMI port: I never got a high resolution HDMI connection to run with this card (not under Opensuse 13.1/13.2). Despite high quality cables and in contrast to another system with a GTX 750 TI. And I really tried a lot of settings and driver versions until I gave up.

And note: Even the GTX 750TI required some effort and fiddling - but eventually it worked. This is the reason why I wrote about it.

So, if you have some money and want to avoid frustration with the DELL U2515H, I would suggest to buy a reasonable modern card which offers support for (several) display ports and/or high resolution HDMI. If gaming under Linux is not a topic (as in my case) but still some 3D applications or CUDA floating point operations are part of your work then presently a GTX 960 or the GTX 750 could be a reasonable alternative regarding the price-value relation. But look out for the number of ports supported - especially if you want to use several screens.

KDE and high resolution screens in general

It is quite clear that a screen resolution of 2560x1440 will significantly reduce the visible size of fonts and desktop elements scaled with font size. So, what you need is a very flexible scalability of fonts both for the desktop and window control elements as well as for applications you use.

The question whether Linux desktops as KDE are prepared for high resolution screens was also posed in an article with the title "Skaliert" (Scaled) published in the German "linuxuser" 10/2015. See http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2015/10/Skaliert. Unfortunately, this article costs money to read it online. Actually, relatively small problems were described for KDE. This is very consistent with my own experience with both KDE 4.14 and KDE 5.x.

You can adjust almost all required basic font settings for the KDE desktop via KDE's "systemsettings" and in addition most applications offer scrollable and relatively seamless font scaling (e.g. via mouse scrolling). Playing around with font smoothing plus an enforcement of dpi resolution may pay off in case you care for smooth font displaying. (Actually I never had to apply any special contrast settings of the screen itself beyond standards for the screen to get a clear, but nevertheless smooth font display).

The spectrum of applications I primarily use consists of a mixture of QT and GTK applications:

KDE konsole and other terminal emulations, different types of graphical KDE file editors, different types of browsers (primarily FF and chromium), libreoffice, eclipse mars, aptana studio, SVN frontends, crossover with ms office applications, vmware with different types of guests, kvm with different types of guests, sound and multimedia applications, blender, etc., etc.

Almost all of my favorite applications offer internal font adjustment capabilities and the typical graphical elements of these applications scale seamlessly with font size. So, no reason to worry about KDE and its plasma desktop: In my opinion KDE is well prepared for high resolution screens.

A problem may, however, be the smooth integration of some GTK applications (as e.g. eclipse) into high resolution KDE, which is based on QT - but also there you have sufficient options with different GTK themes - and most of the problems I had were independent of the screen resolution and more GTK theme dependent. You may have to play around a bit with KDE's settings for GTK integration - especially with the choice of the GTK design or GTK theme.

KDE and screens with different resolutions

A real problem in my opinion may result from a mixture of 2 screens with different (!) native resolutions. There is no way known to me to apply different font-settings to different screens on a KDE desktop comprising several screens in form of a Nvidia Xinerama combination.

As long as I used 2 screens - one with a resolution of 1920x1200 and one with 2560x1440 - I really suffered a bit from the display discrepancies regarding font size. Especially when I wanted to open several windows of one and the same application - as 2 windows of Eclipse - on both screens or whenever I wanted to stretch one application (e.g. VMware) over the 2 screens. You may try to find compromises - but it will never be perfect.

However, in my present daily work with 3 screens - 2 with 2560x1440 and 1 with 1920x1200 - the different display of font sizes may become even an advantage: Just by moving an application to the lower resolution screen you get a better view on details. (But I admit, this is pure luxury, not only for development work.)

Nevertheless it would be fun if KDE in the future could provide a possibility to adjust font-sizes per screen in a Xinerama version.

Performance?

I do not know exactly how a GTS 450 graphics card performs. But my guess is that even for 2 screens (with 2560x1440) performance for the simple 3D effects of a plasma desktop should be no topic at all - even for this card. Actually, it is really frustrating that you cannot use high resolution HDMI with older graphics cards - despite the fact that the graphics card may support a combined resolution of 2 x 2560x1440 for DVI capable screens and provide a sufficient performance for it.

I should, however, mention that for three screens (2 x 2560x1440, 1x 1920x1200) my GTX 750 TI works constantly with high frequencies of both CPU and memory. The card never reduces this frequencies during normal use - so it will consume more electrical power than in a 2 screen situation. For 2 screens at 2560x1440 it always reduced frequencies to lower levels when only 2D applications were used on the desktop. However, despite constant high frequencies I never noticed any heat problem under normal conditions. The ventilators operate at basic speed and temperatures are between 36 and 40 ° Celsius.

With high resolution 3D games you may have a different experience - but if I play (which is seldom) I never play with extreme resolutions. So, actually I do not know how high resolution games perform on a (3D) KDE desktop.

Summary

Regarding the use of KDE with the DELL U2515H in my opinion you need not worry about font scalability and performance. You should worry more about the support of high resolution HDMI and display ports by both the physical card and the drivers for older Nvidia cards. A combination of a DELL U2515H with a screen of lower resolution will lead to problems - as visible font sizes may differ significantly.

Remark, added 17.12.2015:
Meanwhile I had the chance to test a Nvidia GTX 960 from Gigabyte together with 2 DELL U2515H connected via display port and a 1920x1200 screen connected via DVI. Works without any problems. And I see no problems with native Linux 3D OpenGL games as Red Eclipse or Xonotic at high resolutions so far. Temperatures around 43° Celsius.